• Deutsch Deutsch
  • English English

Bericht Indienaustausch 2019

12 Schülerinnen und zwei Lehrkräfte von der gymnasialen Oberstufe des Rübekamps wagten 2019 das Abenteuer „Indienaustausch“. Bereits vor den Sommerferien waren 10 Inder*innen von unserer Partnerschule, KLE´s International School Belgaum, für zwei Wochen bei uns in Bremen. Zusammen arbeiteten wir an einem kleinen Projekt zum Thema Luftverschmutzung, weshalb wir zusammen mit den indischen Austauschschüler*innen die Bremer Universität und das Marum besuchten und viele Werte mit einem Partikelzähler in Bremen und später auch in Belgaum nahmen. Diese Werte konnten wir dann zum Schluss vergleichen und haben festgestellt, dass die Luft in Belgaum deutlich verschmutzter ist als die in Bremen.

 

Belgaum (oder von den Indern auch Belagavi genannt) ist die Stadt, in der wir zwei eindrucksvolle Wochen verbringen durften. Die für Indien eher kleine Stadt, liegt in Karnataka, im Süden Indiens. Nach vielen Stunden Flug und einer langen und auf Grund des indischen Fahrstils auch sehr beängstigende Busfahrt, kamen wir endlich an unserer Partnerschule an, wo wir herzlich empfangen wurden.

 

Während unserer Zeit in Belgaum haben wir in Gastfamilien gewohnt und dadurch einen kleinen Einblick ins indische Familienleben bekommen. Außerdem besichtigten wir viele Dinge in Belgaum und umzu. Mehrere Colleges, Tempel, ein Krankenhaus und viele Fabriken, sowie zum Abschluss die Küste Goas gehörten zu den Dingen, die wir besuchten und wo ganz im Sinne der Inder das Gruppenfoto nicht fehlen durfte.

 

Auch durften wir ein Blick auf die Kultur Karnatakas werfen. Ein großer Teil hierbei ist das Essen, was teilweise super lecker war, oft aber auch viel zu scharf oder viel zu süß für unsere deutschen Zungen. Beeindruckend waren wir jedoch alle von der traditionellen Musik und dem dazu passenden Tanz. Besonders eindrucksvoll war für mich als an unserer Partnerschule die Trommeln rausgeholt wurden und daraufhin die ganze Schule, Lehrer*innen und Schüler*innen, auf dem Schulhof anfing zu tanzen. Sowie als wir nach einem Ausflug irgendwo in Indien mit unserem Bus angehalten haben und Zuckerrohr von einem Feld gegessen haben. Das war für mich das ungewollte Highlight des Ausfluges.

 

Nicht zu vergessen, wenn es um Kultur in Belgaum geht ist die traditionelle Kleidung und natürlich die Kühe auf der Straße, die frei herumlaufen.

 

Insgesamt war der Indienaustausch für alle eine positive Erfahrung, wenn auch nicht alles positiv war. Vor allem während unsere zwei Wochen in Indien musste wir alle einige Male schlucken, denn wir wurden mit sehr starker Armut und auch völlig anderen Weltanschauungen konfrontiert. Doch im Endeffekt beschreibt ein Wort den Indienaustausch 2019 am besten: EINDRUCKSVOLL!