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Kurzbeschreibung Fachleute für Systemgastronomie

Fachleute für Systemgastronomie organisieren alle Bereiche eines Restaurants nach einem zentral festgelegten Gastronomiekonzept und achten auf die Einhaltung der vorgegebenen Standards. Sie regeln die Arbeitsabläufe im Einkauf, der Lagerhaltung, in der Küche, im Service, in der Gästebetreuung bzw. im Verkauf und übernehmen die Personalplanung. Außerdem überwachen sie die Qualität der Produkte und führen Kostenkontrollen sowie Marketingmaßnahmen durch. Sie betreuen die Gäste, nehmen Reklamationen entgegen und achten auf die Einhaltung von Hygiene- und Sicherheitsvorschriften.

 

Die Ausbildung zum/zur Fachmann/-frau für Systemgastronomie ist dabei eine kaufmännische Ausbildung. Die Ausbildungsdauer beträgt 36 Monate. Die Anrechnung einer zweijährigen Ausbildung ist laut Ausbildungsordnung möglich. Fachleute für Systemgastronomie organisieren die Lagerung der Roh-, Halbfertig- und Fertigprodukte und die Zubereitung der Speisen und Getränke nach den Vorgaben der jeweiligen Zentrale. Häufig arbeiten sie mit Speisen, die zentral vorbereitet und dann an die einzelnen Gaststätten einer Kette geliefert werden. Vor Ort werden diese dann nach vorgegebenen Regeln zubereitet. Dabei muss die Einhaltung der festgelegten Qualitätsstandards und der Hygienevorschriften genau kontrolliert werden. Fachleute für Systemgastronomie lenken Arbeitsabläufe in der Küche und im Service, führen die Bücher und kontrollieren die Kosten. Sie planen den Personaleinsatz und achten darauf, dass das Personal sich an die vorgegebenen Richtlinien hält. Ein freundliches Auftreten, gute Umgangsformen und Fremdsprachenkenntnisse sind für den anspruchsvollen Beruf des Systemgastronomen notwendig.

 

Zu den Aufgaben der Fachleute für Systemgastronomie gehört es weiter, Speisen und Getränke zu verkaufen und die Gäste zu betreuen, von der Begrüßung über die Aufnahme der Bestellung bis hin zum Kassieren. Selbstverständlich müssen sie auch in Restaurants, die auf eine schnelle Abfertigung eingerichtet sind, auf die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Kunden eingehen und freundlich und kompetent auf Beschwerden reagieren.

 

Systemgastronomie kann nur erfolgreich sein, wenn sie unverwechselbar ist. Dazu muss sich eine Kette von anderen Gastronomiekonzepten abgrenzen. Das geschieht zum Beispiel über bestimmte Farbkonzepte, eine einheitliche und auf Anhieb wiedererkennbare Einrichtung der Lokale oder die Gestaltung der Speisekarte, die etwa über das gemeinsame Angebot hinaus auch regionale Spezialitäten enthalten kann. Um diesen Wiedererkennungswert zu erzeugen, analysieren Fachleute für Systemgastronomie das Kundenverhalten, planen Werbemaßnahmen und führen diese durch - natürlich immer in Abstimmung mit der zentralen Marketingkonzeption der Restaurantkette.

(Quelle: Bundesverband der Systemgastronomie e.V.)

 

Weiterqualifizierungsmöglichkeiten für FaSys: z.B.

  • Realschulabschluss *)
  • Fachoberschule (FOS) ⇒ Studium
  • Berufliches Gymnasium (BGy) *) ⇒ Studium
  • Ausbilder/-in AEVO
  • Lebensmitteltechniker/-in
  • Betriebswirt/-in (Hotelfachschule)

 

 Weitere Informationen finden Sie u.a. hier.